Feier zum 30-jähriges Jubiläum

Pfarrerin Anne-Berit Fastenrath und FETS-Vorsitzender Peter Toussaint begrüßten die Gäste. Letzterer dankte den vielen Spenderinnen und Spendern, die es über drei Jahrzehnte möglich gemacht hätten, die Ausbildung und Supervision für die ehrenamtlich tätigen Telefonseelsorgenden mit insgesamt rund 500.000 Euro zu unterstützen. Bei der Kollekte am Ende des Gottesdienstes wurden 888,35 Euro für den Förderverein gespendet. Die Ökumenische Telefonseelsorge Essen wird schon seit vielen Jahren gemeinsam durch den Kirchenkreis und den Caritasverband für die Stadt Essen getragen, die die Leitung und die einjährige Ausbildung finanzieren. Beim anschließenden Empfang überbrachten die stellvertretende Superintendentin des Kirchenkreises Essen, Assessorin Monika Kindsgrab, und der Stadtdechant des Katholischen Stadtdekanats Essen, Jürgen Schmidt, vor über 60 Festgästen die Glückwünsche der beiden Kirchen.
„Dass das alles über 30 Jahre lang möglich war, dafür danken wir heute sehr“, sagte Monika Kindsgrab. „Unser Dank gilt zuerst den Menschen, die den Förderverein in den vielen Jahren verantwortlich, umsichtig und treu geleitet haben und heute leiten. Neben dem aktuellen Vorstand – Peter Toussaint, Michael Denzin, Iris Seemann und Johannes Brodtmann – möchte ich auch Wolfgang Hirsch erwähnen, den Gründungs- und langjährigen FETS-Vorsitzenden.“ Würdigen wolle sie zudem die vielen Menschen, die die Arbeit des Vereins bis heute ermöglicht hätten – durch kleine oder größere Einzelspenden, Daueraufträge oder auch den Besuch einer Benefizveranstaltung. „Möge Gott die Arbeit des Fördervereins und der Telefonseelsorge noch lange mit seinem Segen begleiten“, schloss die Assessorin.
Susanne Abel, Leiterin der Telefonseelsorge, dankte dem Förderverein für seine so zuverlässige wie effektive Unterstützung. „Wir können in Essen sehr froh sein, dass wir FETS an unserer Seite haben“, sagte Abel, die zuvor im Gottesdienst auch die Predigt gehalten hatte. An vielen Standorten in Deutschland beginne man jetzt erst, Fördervereine aufzubauen. Da werde man sicher von FETS lernen können. Krankheitsbedingt hatte Essens Stadtdirektor Peter Renzel seine geplante Gratulation am Morgen per Mail übermitteln müssen. Der Förderverein sei ein leuchtendes Beispiel für gelebte Solidarität in der Ruhrmetropole, schrieb er. Renzel wörtlich: „Dafür will ich heute Danke sagen im Namen der Stadt Essen und ihrer gesamten Bevölkerung.“ Mehr zum Jubiläum, zu den Zielen von FETS und wofür die Spenden verwendet werden, steht im Internet unter fets-in-essen.de.
Auf dem Foto v.li.n.re: Michael Denzin (stv. FETS-Vorsitzender), Stadtdechant Jürgen Schmidt, FETS-Vorsitzender Peter Toussaint, Susanne Abel (Leiterin der Telefonseelsorge), FETS-Schriftführerin Dr. Iris Seemann (mit dem Geburtstagsgeschenk: eine „Schatzkiste“ mit Goldkonfekt), FETS-Schatzmeister Johannes Brodmann und Monika Kindsgrab, stellv. Superintendentin des Kirchenkreises (Foto: Angela Toussaint).