52 Wochen - 52 Ehrenamtliche der Essener Bahnhofsmission

Jede Woche stellt sich hier ein*e Ehrenamtliche*r der Essener Bahnhofsmission mit Foto und Zitat über sich und seine Tätigkeit vor.

Interesse das Team zu verstärken? Dann melde dich unter 0201-230723!

Moin, ich bin Vanessa, 28 Jahre jung und seit Januar dieses Jahrs ehrenamtlich in der Bahnhofsmission tätig. Vorher habe ich im Rahmen meines Studiums der Sozialen Arbeit ein Praktikum hier gemacht.

Ich bin aus mehreren Gründen ehrenamtlich geblieben. Das große und insbesondere bunt gemischte Team hat mich direkt begeistert und ich habe die Möglichkeit, meine eigenen sozialen Kompetenzen weiterzuentwickeln. 

Für mich ist es aber besonders wichtig, über meinen eigenen Tellerrand zu schauen und die Menschen kennenzulernen, die mit so vielen Vorurteilen zu kämpfen haben. Ich bin neugierig auf sie und ihre Hintergründe. Trotz der kurzen Zeit konnte ich schon so viel erfahren und bin immer wieder erstaunt, wie viel Vertrauen die Menschen uns entgegenbringen, indem sie ihre persönlichen Geschichten mit uns teilen. 

Hi, ich bin Sarah, 19 Jahre alt und studiere Soziale Arbeit in Essen. Anfang des Jahres habe ich ein 6-wöchiges Praktikum hier in der Bahnhofsmission gemacht und bin anschließend geblieben.

Obwohl ich mich bereits in mehreren Vereinen engagiere, versuche ich mir nun auch einmal die Woche für einen Dienst in der Bahnhofsmission Zeit zu nehmen. Denn aufgrund von Corona läuft vieles an der Uni sehr eingeschränkt. Dadurch hatte ich, wie auch viele andere, bisher nicht die Möglichkeit, dort Kontakte zu knüpfen. Umso dankbarer bin ich, dass ich hier regelmäßig auf viele verschiedene Menschen treffe. Zudem ist die Bahnhofsmission ein toller Ort, um praktische Erfahrungen für mein späteres Berufsleben zu sammeln!

Hallo, ich heiße Kersten, bin 64 Jahre alt und seit Juni 2019 als Ehrenamtlicher in der Bahnhofsmission tätig. Die Zeit dafür habe ich, da ich in den vorzeitigen Ruhestand versetzt wurde.
Leider muss ich derzeit pausieren, da ich krankheitsbedingt zu der Coronarisikogruppe gehöre.
Ich habe die BM nicht speziell gesucht, sondern die BM hat mich "gefunden". Beim Einkauf, an der Pinnwand mittels dort stehender Info.
Mein Interesse war geweckt, habe mich in der Essener Bahnhofsmission vorgestellt und kurze Zeit später machte ich schon meinen ersten Dienst. Hier finden sich Kolleg*innen aus allen Altersgruppen zusammen, wir haben Spaß und es wird nicht langweilig. Mir ist es wichtig mit jungen Menschen zusammenzuarbeiten, Anderen zu helfen und über den Tellerrand hinauszublicken.

So wie es meine Gesundheit zulässt, freue ich mich noch einige Zeit meinen Dienst hier leisten zu dürfen.

Hi, ich bin Marian, 28 Jahre jung und aus Essen. Ich arbeite in der Jugendberufshilfe Gelsenkirchen und engagiere mich seit 2013 im Rahmen des Inklusion Projektes in der Bahnhofsmission Essen.

Ich habe mich auf ein Ehrenamt in der Bahnhofsmission beworben, weil ich großer Fan von Zügen und dem Bahnhof bin, dass passte einfach. Was noch passte war meine Tandempartnerin Monika, mit er ich seit mittlerweile 8 Jahren regelmäßig im Bahnhof Präsenz laufe. 

Ich wurde gefragt, warum ich gerne in die Bahnhofsmission kommen. Da muss ich gar nicht lange überlegen: Die Bahnhofsmission ist wie mein zweites zu Hause. Es findet sich immer jemand zum quatschen, selbst wenn man sich noch nicht so gut kennt. Die Kolleg*innen haben immer ein offenes Ohr. Wir haben viel Spaß miteinander, besonders bei unserem jährlichen Neujahrsempfang. Hier ist alles bunt, die meisten der über 50 Ehrenamtlichen sind da und wir verbringen immer einen tollen Abend miteinander.

In der Bahnhofsmission fühle ich mich einfach wohl, daher möchte ich so lange bleiben, wie es mir beruflich möglich ist!

Hallo, ich bin Susanne, 57 Jahre jung und seit 2007 Teil des Teams der Bahnhofsmission Essen. Leider muss ich aufgrund der Pandemie pausieren, kann es aber kaum abwarten in den Dienst zurückzukehren. Ich arbeite als kaufmännische Angestellte, allerdings wollte ich schon immer etwas Soziales machen. Schon nach meinem ersten Probedienst in der Bahnhofsmission war mir klar: Hier möchte ich bleiben. Ich bin zwar keine Sozialarbeiterin, aber das ist auch gar nicht nötig – helfen kann ich trotzdem! Die Erfahrung hat mir gezeigt, dass die Menschen oft einfach jemanden zum Reden brauchen, ein offenes Ohr und jemanden, der sie so annimmt, wie sie sind. Auf diesem Weg erfahre ich, womit die Besucher*innen zu kämpfen haben. Das ist nicht immer einfach, jedoch ist das Team füreinander da: Wir reden, verarbeiten gemeinsam und haben vor allem Spaß zusammen! Das fehlt mir! 

Hallo allerseits,

ich bin Isabella und 59 Jahre alt. Wenige Monate vor Beginn der Pandemie habe ich in der Bahnhofsmission meine ehrenamtliche Tätigkeit aufgenommen. Ich hatte einen Fernsehbeitrag gesehen, in dem eine junge Frau über die Tätigkeit in der Bahnhofsmission erzählte, oder soll ich sagen, schwärmte. Die Vielseitigkeit der Aufgabe hatte es ihr angetan und das war auch genau das, was ich suchte. Also habe ich Kontakt aufgenommen und fühlte mich auch schnell heimisch. Denn die anderen Mitarbeitenden haben mir den Einstieg sehr leicht gemacht.

Die Arbeit hier verändert den Blick auf die Mitmenschen. Plötzlich macht man sich Gedanken über die Hintergründe, warum in der Bahnhofsmission Hilfe gesucht wird. Und man erkennt, dass viele schwierige Schicksale dahinterstehen.

Ich bin ja noch nicht sehr lange dabei und zurzeit pausiere ich, wegen der Pandemie. Aber irgendwann wird ja hoffentlich auch diese Durststrecke vorbei sein und dann freue ich mich schon sehr, weitere Aufgaben und Menschen kennen zu lernen.

Marhaba, ich heiße Kutibah, bin 29 Jahre alt und engagiere mich seit Oktober 2020 in der Bahnhofsmission Essen. Vor 4,5 Jahren bin ich aus Syrien nach Deutschland gekommen und seit 2018 lebe ich in Essen. In Syrien habe ich Politikwissenschaften studiert und hoffe, hier meinen Master machen zu können. In meinem allerersten Monat in Deutschland habe ich Hilfe von der Bahnhofsmission Köln bekommen, sie unterstützten mich beim Fahrkartenkauf und zeigten mir den richtigen Zug. Die Mitarbeitenden waren so nett und hilfsbereit, das habe ich nie vergessen. Jetzt arbeite ich selbst in einer Bahnhofsmission J

In Syrien habe ich mich auch schon ehrenamtlich engagiert und mit Waisenkindern gearbeitet. Es fühlt sich einfach gut an, wieder helfen zu können, das ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Die Vielfalt der Arbeit, der Besucher:innen und des Teams mag ich besonders. Ich bin mit offenen Armen aufgenommen worden und freue mich, nun ein Teil der Bahnhofsmission zu sein. 

Grüß euch - Ich bin Ursula, 79 Jahre alt und Witwe. Ich engagiere mich seit 2018 bei den Grünen Damen in Essen, doch aufgrund von Corona wurde die Arbeit eingestellt. Auf der Suche nach einer neuen sinnvollen Beschäftigung, bin ich in der Zeitung auf die Bahnhofsmission gestoßen. Nun bin ich seit November 2020 jeden Montag hier im Dienst. Früher bin ich oft „blind“ durch die Stadt gegangen - seitdem ich hier arbeite, hat sich mein Blick auf die Gesellschaft geändert. Ich nehme die Menschen am Wegrand war, die mit einem Schild um Kleingeld oder Essen bitten, und frage mich, was ihre Geschichten sind. Ich finde es schön zu sehen, wie in der BM jung und alt nicht nur zusammen arbeiten, sondern auch voneinander lernen. 

Hallo, ich bin Reinhild. Nachdem ich in Pension gegangen bin, habe ich mir gedacht, es ist an der Zeit, die schönen Dinge zu tun, die sonst immer zu kurz gekommen sind. Das ging nicht lange gut, denn dann kam Corona. Ich half meinen Kindern mit der Enkelbetreuung und dachte mir: Wenn ich das Schöne nicht tun kann, schaue ich nach dem Nützlichen und fand den Hilferuf der Bahnhofsmission in der Zeitung. 

Seitdem ist die Bahnhofsmission für mich mein Ort der Menschenwürde. Hier kann jede*r einen Kaffee, ein Gespräch, etwas Essen oder Hilfestellungen bekommen und die Ruhe im Aufenthaltsraum genießen. 

Der Umgang mit den vielen netten, kompetenten jungen Menschen, die hier arbeiten, bereichert mein Leben und lässt für die Zukunft der Welt hoffen. Aus diesen Gründen bin ich so gerne in der Bahnhofsmission.

Hi, ich bin Vivien.
Vielleicht kennt ihr mich schon aus meinem Praktikumsbeitrag hier auf Insta.
Um neben meinem Studium weiterhin Fertigkeiten für mein späteres Berufsleben sammeln zu können, habe ich beschlossen, mich auch nach meinem Praktikum weiterhin in der BM ehrenamtlich zu engagieren. Im Ehrenamt konnte ich jetzt schon so viel dazu  lernen, sodass ich mehr Selbstsicherheit habe. Dadurch, dass ich hier in so kurzer Zeit so viele Erfahrungen sammeln konnte, habe ich nun die Möglichkeit mein Wissen und meine Kenntnisse an zukünftige Praktikant*innen weiterzugeben.
Ich bin froh hiergeblieben zu sein und bei jedem Dienst wird mir wieder bewusst, dass das die richtige Entscheidung war.
 

Tach auch! Ich bin Inge, mittlerweile 65 Jahre alt, was ich gar nicht fassen kann. In meinem ersten Leben war ich mal Lehrerin, habe aber, statt mein Leben in der Schule zu verbringen, viele Jahre in der Softwareentwicklung gearbeitet. Das hat echt Spaß gemacht.
Bei der Bahnhofsmission Essen bin ich seit drei Jahren – und das total gerne.
Neben Familie und Beruf habe ich eigentlich mein Leben lang immer auch ehrenamtlich gearbeitet. So war ich z.B. mal 10 Jahre lang Mitarbeiterin bei der Telefonseelsorge. Beratung am Telefon ist echt mein Ding. Dann habe ich aber gemerkt, dass mir etwas fehlt und ich auch gerne mal so richtig konkret vor Ort von Mensch zu Mensch arbeiten wollte. Ein Bericht in der Zeitung hat mich zur Bahnhofsmission in Essen geführt – und ich wusste vom ersten Moment an, dass ich hier richtig war. Die Arbeit ist vielfältig, und man bekommt eine Menge „Leben“ mit. Jeder Dienst ist wie eine Wundertüte: Man weiß nie, wie man gefragt ist, wenn die Tür aufgeht und jemand um unsere Hilfe bittet. Ich mag es, wie wir alle mit jedem, der kommt, individuell und auf Augenhöhe umgehen. Das Team ist toll. Auch dass wir altersmäßig so gemischt sind, gefällt mir gut: So kann jeder von jedem lernen.
Leider muss ich wegen Corona gerade pausieren, und ich kann es kaum abwarten, wieder Dienst bei der BM machen zu können.

Moikka, ihr da draußen! Ich bin Katha, 22 Jahre alt, studiere Soziale Arbeit und bin seit Herbst 2018 ehrenamtlich in der Bahnhofsmission tätig. Zwischendurch hat es mich für 2 Auslandssemester nach Finnland verschlagen. Das war eine unglaublich erfahrungsreiche Zeit, die ich niemals vergessen werde. Für mich war aber von Anfang an klar: Sobald ich wieder in Deutschland bin, nehme ich mein Ehrenamt in der Bahnhofsmission wieder auf! Denn hier in der Bahnhofsmission lerne ich so viel über Menschen und ihre Geschichten – genau wie zu meiner Zeit in Tampere. Das hilft mir nicht nur bei meinem Studium, sondern bringt mich auch in meiner persönlichen Entwicklung voran. Im Dienst vermitteln wir Besucher*innen oft an weitere Fachberatungsstellen in Essen. Für mich als Studentin der Sozialen Arbeit hat das den tollen Nebeneffekt, dass ich nicht nur die verschiedenen Beratungsstellen kennenlerne, sondern auch einen Überblick über das gesamte soziale Hilfsnetzwerk in Essen erhalte! 

Hallo, ich möchte mich euch gerne vorstellen. Mein Name ist Dirk Petrick. Ich bin seit November 2020 ehrenamtlich in der BM Essen. Auf der Suche nach einer sinnvollen und erfüllenden Tätigkeit - neben meinem Hobby, dem E-Bikefahren ??- habe ich mich zur Mitarbeit im Team der BM Essen entschlossen. Da ich vorher noch keine vergleichbaren Erfahrungen im sozialen Bereich sammeln konnte, war ich gespannt, was auf mich zukommen wird. Mich reizt vor allem, dass ich Menschen konkret auf unterschiedliche Weise helfen und unterstützen kann. Als eine besondere Aufgabe gefällt mir der Streetwork am Nachmittag. Hier komme ich in direkten Kontakt und persönlichen Austausch mit den Menschen. Die einzelnen Gespräche und die spürbare Dankbarkeit in diesen Momenten berühren mich immer sehr. Ich danke dem Team der BM Essen, dass ich so herzlich aufgenommen wurde und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.

Hey :) Ich bin Izel, 22, studiere Soziale Arbeit und engagiere mich seit September 2020 ehrenamtlich in der Bahnhofsmission Essen.
Die Bahnhofsmission hilft allen Menschen, egal in welcher Lebenssituation sie sich befinden.
Insbesondere zu dieser Zeit, sollte man aufeinander Acht geben, zusammenhalten und an seine Mitmenschen denken. Es ist viel schöner, bewusst durch das Leben zu gehen! 
Durch die Bahnhofsmission konnte ich viele neue Erfahrungen sammeln und neue Menschen kennenlernen. Man weiß nie, was einen erwartet und wen man antrifft - genau das ist es, was mich besonders fasziniert. 
Mir ist es wichtig, etwas zurückgeben zu können. Den Menschen, die in Not sind, zu helfen.
Ich empfehle jeder*jedem einer ehrenamtlichen Tätigkeit nachzugehen. Die Erfahrungen, die man dort mitnehmen kann, sind unersetzlich.

Hallo, ich heiße Josef und bin 57 Jahre alt. Seit 2013 bin ich im Rahmen des Projektes "Bahnhofsmission inklusiv" ehrenamtlich tätig. Ich arbeite in einer Werkstatt der GSE und bin zuständig für die Aktenvernichtung. Mit meinem Tandempartner Tobias zeige ich einmal im Moment für etwa 2-3 Stunden Präsenz im Bahnhof. Hier machen mir besonders die Reisehilfen viel Spaß. Aber auch Auskünfte geben und den Weg erklären gehört zu unseren Aufgaben.
Ich bin so froh ein Teil des Teams der Bahnhofsmission Essen zu sein. Hier finden auch Menschen mit einer Behinderung ihren Platz und gehören ganz selbstverständlich mit dazu. Das freut mich besonders.
Ich war auch schon zweimal mit der Bahnhofsmission Essen in Berlin. Einmal zu einer Preisverleihung, da wurden wir für den Sozialpreis Innovatio mit dem Projekt inklusiv nominiert. Das andere Mal für das 125 jährige Jubiläum der ersten Bahnhofsmission. Es wird auf jeden Fall nie langweilig und ich kann viele neue Erfahrungen sammeln. 

Hey Leute, frohes Neues! Ich bin Theo, 21 Jahre alt und seit ca. zwei Monaten ehrenamtlich in der Bahnhofsmission tätig. Mein Ehrenamt hat auch etwas mit meinem Neujahrsvorsatz zu tun. Neujahrsvorsätze sind immer so eine Sache, oder? Egal, ob es das regelmäßige Sport treiben oder das Rauchen ist - jeder von uns hat Vorsätze, die er sich jedes Jahr aufs Neue zumutet. Da das frustrierend werden kann, habe ich mich dazu entschlossen, meine Vorsätze immer so vage wie möglich zu halten. Statt ,,Ich werde anfangen, meinen Kalender gewissenhaft zu führen und jeden Termin aufzuschreiben'', ist es dann nur noch ,,Ich möchte ein wenig organisierter werden.'' Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen solidarischer zu werden und glaube, dass ich die Grundsteine dafür bereits im letzten Jahr gelegt habe. Denn wie einfach das sein kann, hat mir die Bahnhofsmission schon in kürzester Zeit gezeigt - und vor allem wie wichtig es ist. Leider zeichnet sich in der BM auch ab, wo Solidarität fehlt und dass es schwer für Menschen ist, aus einer Gemeinschaft ausgeschlossen zu werden. Die Bahnhofsmission steht jedoch dafür ein, dass jeder Mensch ein Mitmensch ist, unabhängig von seinem Vermögen, dem Alter, dem Geschlecht oder anderen Merkmalen. Und meiner Meinung nach, ist dies der erste Schritt zur Solidarität - den anderen Menschen als Mitmenschen anzuerkennen und diesen mit Respekt und Wertschätzung entgegenzutreten. Und da Solidarität mit mehreren besser gelebt werden kann, als alleine, bin ich sehr dankbar für das Team und die Besucher*innen der Bahnhofsmission.

Damit auch bei Insta sei ein wenig Abwechslung, hier ein Gedicht-  ganz kurz und krumm.

Aufgrund von Corona momentan nicht so voll, ist die Bahnhofsmission Essen wirklich ganz toll.

Seit Kurzem bin ich erst ehrenamtlich am Start, und doch habe ich hier jedes Mal viel Spaß.

Mit vielen netten Menschen kann man hier täglich lachen, und spannende Erfahrungen machen.

Immer gerne komme ich hier rum,

für ein bisschen Abwechslung neben dem Politikstudium.

Denn auch während der Pandemie,

endet die Freude in der BM Essen nie.

Geschrieben von: Imke, 22 J.

Hi, ich bin Henrik, 38, Software-Entwickler und engagiere mich seit 2012 ehrenamtlich bei der Bahnhofsmission in Essen. Beruf und Ehrenamt lässt sich bei der Bahnhofsmission super verbinden, auch wenn man nicht aus dem Bereich der Sozialen Arbeit kommt. Die Kolleg*innen unterstützen sich gegenseitig und im Team fühlt man sich direkt wohl. Durch diverse Fortbildungen wird man optimal auf die durchaus auch mal schwierigeren Themen vorbereitet, mit
denen Hilfesuchende die Bahnhofsmission aufsuchen. Seit 2015 bin ich im Projekt "Bahnhofskinder" aktiv, welches sich an Jugendliche richtet, deren Lebensmittelpunkt der Hauptbahnhof ist. Die Arbeit mit den Jugendlichen ist nicht immer leicht und kein Tag ist wie der andere. Man muss sich jedes Mal neuen Herausforderungen stellen. Aber genau das macht die Arbeit interessant und es ist einfach ein gutes Gefühl als Bahnhofsmission da zu sein und Hilfe anzubieten, wo immer es möglich ist. Ich bin sehr dankbar ein Teil dieser Gemeinschaft von ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen sein zu dürfen. 

Hallöchen, ich bin Johanna und 32 Jahre alt. Seit 2014 engagiere ich mich ehrenamtlich in der Bahnhofsmission Essen und arbeite als Sozialarbeiterin im Jugendamt. Ich sehe es genauso wie meine Kolleg*innen: Das Team und die Erfahrungen, die ich hier sammel, sind einzigartig. 
Mich fasziniert aber besonders die 126-jährige Geschichte. Entstanden von Frauen für Frauen ist sie bis heute ständig im Wandel. Die Bahnhofsmission ist immer für alle Menschen da gewesen: Egal ob für alleinreisende junge Frauen, Kriegsversehrte, Heimatlose oder Gastarbeiter - jeder fand Hilfe und Schutz. Die Gesellschaft mit ihren Nöten und Bedürfnissen hat sich über die Jahrzehnte verändert, ebenso wie die Arbeit der Bahnhofsmission, die sich immer mitentwickelt und neu ausgerichtet hat. Während des zweiten Weltkriegs wurden alle Bahnhofsmissionen verboten, doch bereits im September 1945 öffnete sie in Essen wieder ihre Türen. Der Gedanke "Bahnhofsmission" hat die langen Kriegsjahre überdauert. Sie ist eine feste Institution und allen Generationen bekannt. Zitat einer Seniorin: "Die Bahnhofsmission war schon immer da." So wird es hoffentlich auch immer bleiben. Ich bin stolz ein Teil ihrer Geschichte zu sein.

Hey, ich bin Sarah, 24 Jahre alt und seit Februar 2017 bei der Bahnhofsmission Essen. Hier habe ich bereits (fast) alles gemacht. Begonnen habe ich mit einem Praktikum, anschließend bin ich ehrenamtlich geblieben und habe später als studentische Hilfs- und Honorarkraft gearbeitet. Seitdem ich einer festen Tätigkeit als Sozialarbeiterin nachgehe arbeite ich wieder ehrenamtlich dort. Die Praxiserfahrungen, die ich in der Bahnhofsmission sammeln konnte, waren für meine berufliche Zukunft sehr prägend. Was mir aber immer in Erinnerung bleiben wird, sind die Fortbildungstage in Bremervörde. In einem Tagungshaus findet einmal jährlich ein viertägiger Grundkurs statt. Die beiden Leiterinnen bereiten ein Programm vor, und wir erfahren viel über die theoretische und praktische Arbeit. Ich war bisher insgesamt 3x dabei und die Einheiten zum Teambuilding oder die Wasserschlacht bei 35 Grad haben für einen guten Ausgleich gesorgt.

Hallo, ich bin Kathi, 21 Jahre alt und studiere Soziale Arbeit. Vor ca. 1,5 Jahren bin ich durch ein Praktikum im Rahmen des Studiums zur Bahnhofsmission gekommen. Trotz meiner relativ langen Anfahrt bin ich ehrenamtlich geblieben, da ich mir sicher war, eine schönere Atmosphäre im Team nicht so schnell wieder zu finden. Ich komme jede Woche gerne hier her und bin immer auf’s Neue gespannt, was mich im Dienst erwartet. Langweilig wird es nie - selbst wenn mal nicht viel los ist, ergibt sich immer ein schönes Gespräch mit den anderen Ehrenamtlichen. An der Arbeit finde ich besonders schön, dass wir jedem Menschen freundlich und vorurteilsfrei gegenüber treten - ganz egal woher dieser kommt und welche Geschichte er mitbringt.

Hallo - ich bin Janine und 27 Jahre alt. Seit Mai 2017 bin ich neben meinem Lehramtsstudium ehrenamtlich in der Bahnhofsmission tätig. Ich mag die Offenheit des Teams und den Kontakt zu den Menschen, mit denen ich sonst in meinem Alltag eher weniger Berührungspunkte habe. Die Einstellung der Bahnhofsmission ist “Akzeptanz statt Toleranz“ gegenüber den Besucher*innen - das schätze ich bei der Arbeit sehr.

Das Thema “Bahnhofsmission und Obdachlosigkeit“ habe ich auch schon zum Thema in der Schule gemacht und bin auf großes Interesse bei den Schüler*innen gestoßen. In der Unterrichtseinheit konnte ich die Fragen der Klasse aus erster Hand beantworten und praktische Tipps geben.

Ich freue mich, dass ich mein Ehrenamt so positiv mit meiner Arbeit verbinden und auf Nöte in der Gesellschaft aufmerksam machen kann.

Hallo, ich bin Tobias, 28, und seit Februar 2017 in der Bahnhofsmission Essen tätig - erst als vierwöchiger Praktikant für mein Studium der Sozialen Arbeit, danach als Ehrenamtlicher – u. a. auch im Projekt „Bahnhofsmission inklusiv“.

Besonders schätze ich die vielseitigen Aufgabenbereiche in der Bahnhofsmission, die es einfach nicht langweilig werden lassen. Sie erlauben es allen Mitarbeiter*innen sich mit den gegebenen Fähigkeiten bestmöglich einbringen zu können. Von Hilfen im Reiseverkehr, über Streetwork am Bahnhof, beratende (oder vielleicht auch bloß zuhörende) Tätigkeiten, Führungen für Senior*innen oder Arbeiten am Computer – die Möglichkeiten sich in der jeweiligen Schicht einbringen zu können sind vielfältig und spannend.

Was mich darüber hinaus für ein Ehrenamt bewogen hat, ist die hier schon des Öfteren erwähnte familiäre Stimmung im Team. Geprägt von Akzeptanz und Aufgeschlossenheit entsteht stets aufs Neue ein angenehmes Arbeitsklima – und auf Dauer auch die ein oder andere Freundschaft außerhalb der Bahnhofsmission.

Durch die Konfrontation mit den existenziellen Nöten der Klient*innen bin ich immer wieder an die entscheidenden Dinge im Leben erinnert worden und stehe den sonst als „normal“ empfundenen Privilegien des Lebens wesentlich wertschätzender gegenüber.

Insgesamt hat mir die Arbeit in der Bahnhofsmission und der Austausch mit den Kolleg*innen die Möglichkeit gegeben, mich persönlich weiterzuentwickeln. Dafür bin ich sehr dankbar.    

Hallo, ich bin Melina, 27, Studentin der Sozialen Arbeit und bin sowohl hauptamtlich als auch ehrenamtlich in der Bahnhofsmission tätig.

Soziale Arbeit ist so vielfältig und bietet unendlich viele Einsatzmöglichkeiten - die Praxis in der BM gibt mir Orientierung und ich habe endlich eine Vorstellung davon, in welche Richtung ich später gehen möchte.

Ich arbeite seit April diesen Jahres hauptamtlich in der BM und bin für den Bereich "Ehrenamt" zuständig - ich sorge unter anderem dafür, dass jeder neue Ehrenamtliche seine eigene Weste, ein Fach und einen Ausweis erhält.

Neben meinem Hauptamt engagiere ich mich ehrenamtlich im Projekt 'Bahnhofsmission Inklusiv'. In dem Projekt arbeiten Menschen mit und ohne Handicap gemeinsam für die Reisenden am Bahnhof, eine Win-Win Situation für alle, wie ich finde!

Hallo, ich bin Corinna, 26 Jahre alt und bin seit 2016 in der Bahnhofsmission Essen tätig. Ich habe im Ehrenamt angefangen, bin dann als studentische Hilfskraft tätig gewesen und nun wieder ehrenamtlich aktiv - nach meiner Arbeit in einer Fachberatungsstelle. Seit 4 Jahren bin ich Teil des Streetworkteams und helfe bei der Entwicklung von Angeboten, die auf die Bedarfe der Menschen am Hauptbahnhof angepasst sind. So bekomme ich die Möglichkeit Eigeninitiative zu zeigen, etwas mit zu erschaffen, und neben dem Studium der Sozialen Arbeit die Theorie mit der Praxis zu verbinden. Gerade während der Coronazeit zeigen wir vermehrt Präsenz am Bahnhof und - neben der Versorgung mit Getränken und Brötchen - halten Kontakt zu den Menschen, die sonst den Aufenthaltsraum der Bahnhofsmission aufsuchen würden. Das Streetworkteam ist bunt gemischt. Wir treffen uns regelmäßig zu Sitzungen und es ist schon fast Tradition, dass wir jedes Jahr gemeinsam Paddeln gehen. Als Ehrenamtliche fühle ich mich unheimlich wertgeschätzt und ich freue mich jede Woche die Kolleg*innen im Dienst wiederzusehen, die über die Jahre auch zu Freund*innen geworden sind. 

Hi, ich bin Celina, 22 Jahre alt, und habe 2014 ein zweiwöchiges Schülerpraktikum in der Bahnhofsmission absolviert. Die familiäre Stimmung im Team hat dafür gesorgt, dass ich mich schnell wohl gefühlt habe - während der Arbeit wird viel gelacht und in den Pausen kochen und essen wir auch mal gemeinsam. Ich habe noch nie so ein harmonisches Miteinander bei der Arbeit erlebt wie bei uns in der BM - ... und ich habe schon viele Praktika gemacht! Es war daher schnell klar, dass ich ehrenamtlich bleibe. 2014 war ich mir bezüglich meines Berufswunsches noch sehr unsicher - aufgrund meiner Erfahrungen in der BM studiere ich jetzt Soziale Arbeit im 2. Semester und bin sehr glücklich damit!

Ich glaube, in der Bahnhofsmission lernt man nie aus - egal wie alt oder erfahren jemand ist. Jeden Tag passiert etwas anderes - ein anderer Mensch, eine andere Geschichte, ein anderes Problem. Genau diese Vielfältigkeit schätze ich so sehr an unserer Arbeit!

Hallo, ich bin Susanne, 59 Jahre alt und bin seit Juni 2019 ehrenamtlich in der Bahnhofsmission. Ich habe bis vor zwei Jahren als Erzieherin gearbeitet und war vor allem in sozialen Brennpunkten tätig. Die Arbeit hat mir immer viel gegeben und so kam im Ruhestand schnell der Wunsch auf ein Ehrenamt anzufangen. 

Ich traf letztes Jahr zufällig auf Mitarbeitende der Bahnhofsmission und wurde in ein Gespräch verwickelt - mein Interesse war sofort geweckt! Hier arbeitet man unmittelbar für und mit den Menschen und kümmert sich um akute Notlagen- genauso wie ich es mir für mein Ehrenamt vorgestellt habe. 

In der Bahnhofsmission wird jedem Menschen weitergeholfen, egal in welcher Lebenslage dieser sich befindet. Ich bin immer wieder überrascht, wie einfach „helfen“ ist. Die kleinsten Hilfestellungen - eine Wegbeschreibung, die Begleitung zum Bürgerbüro, eine Reisehilfe oder ein warmer Tee - können für andere Menschen so viel bedeuten! 

Außerdem genieße ich die Gemeinschaft - das Team der Bahnhofsmission hält zusammen!

Hi, ich heiße Fabio, bin 35 Jahre alt, und seit 2015 in der Bahnhofsmission Essen aktiv. Davor habe ich, bis zu meinem Umzug nach Essen, in einem Ortsverband des Technischen Hilfswerk ehrenamtlich gearbeitet. Nach einigen Jahren ohne Ehrenamt fehlte irgendwie etwas. Diese Lücke hat die Bahnhofsmission gefüllt. Bahnhofsmission bedeutet für mich Soziale Arbeit genau im Sinne des Wortes: Praktische soziale Probleme lösen. Die Vielfältigkeit der Menschen und Herausforderungen macht die Arbeit in der Bahnhofsmission so interessant! Egal ob im Büro, im direkten Kontakt an der Theke oder unterwegs im Bahnhof: Es gibt immer etwas zu tun.

Tach zusammen, ich bin Mandy, 32 Jahre alt und seit elf Jahren im Team der Bahnhofsmission Essen. Auch ich bin über ein Praktikum, während meines Studiums, zur Bahnhofsmission gekommen.
Neben meinen Regeldiensten in der Bahnhofsmission bin ich seit 2009 auch Teil des Streetworkteams. Wir leisten zwei Mal wöchentlich aufsuchende Arbeit in und um den Hauptbahnhof im Rahmen des Projekts „Bahnhofskinder“. Dies ist eine besondere Aufgabe für mich, da wir den jungen Menschen direkt in ihrer Lebenswelt begegnen, ohne jede Barriere. Dadurch haben wir einen besonders guten und nachhaltigen Kontakt zu ihnen und erfahren viel über ihr Leben, ihre Sorgen und Nöte.

Ein junger Mann ist mir besonders in Erinnerung geblieben. Er wurde auf Grund seiner sexuellen Orientierung von der Familie verstoßen. Er kam häufig in die Bahnhofsmission und brauchte einfach jemanden zum Reden. Sein größter Traum war es im Rettungsdienst zu arbeiten. Ich habe ihn oft unterstützt, wenn er seine Bewerbungen in der Bahnhofsmission geschrieben hat.
Ein paar Jahre später habe ich ihn bei einer Veranstaltung in der Innenstadt dann wiedergesehen. Er war beim Rettungsdienst tätig. ?

Es gibt zwar nicht immer ein Happy End, aber manchmal können wir einfach ein Stück begleiten und den jungen Menschen Mut machen.

Ich bin Lena, 28 Jahre alt und schließe gerade meinen Master im Lehramt für Sonderpädagogik an der TU Dortmund ab. Mein erster Tag in der Bahnhofsmission liegt schon fast 12 Jahre zurück: Ein Schülerpraktikum führte mich ins Ehrenamt, das Ehrenamt zwischenzeitlich sogar in eine hauptamtliche Beschäftigung als studentische Hilfskraft. Ich bin wortwörtlich groß geworden mit der Bahnhofsmission. Damals nannte man mich das „Küken“ und jetzt gehöre ich eher zu den „alten Hasen“. In all der Zeit habe ich hier viele Menschen ein- und ausgehen sehen. Dabei habe ich so viel gelernt, über meine Mitmenschen und mich, über das Arbeitsfeld und die Profession „Soziale Arbeit“. Dank der Arbeit in der Bahnhofsmission habe ich gelernt, mich selbstbewusst für ein menschenwürdiges Leben für Alle einzusetzen. Ungefähr ein Drittel meines Lebens gehört die BM Essen nun zu mir und das hat tiefe Spuren hinterlassen: Im Charakter, im Geist und vor allem im Herzen. 

Hi, ich bin Konstanze, 18 Jahre alt und angehende Studentin für Pharmazeutische Chemie. 2019 habe ich während eines Schülerpraktikums die Arbeit in der Bahnhofsmission kennengelernt. Obwohl ich mir nie vorstellen konnte im sozialen Bereich zu arbeiten, wollte ich nach den 2 Wochen in der BM bleiben und habe ein Ehrenamt begonnen. Überzeugt hat mich vor allem das bunte Team und die Möglichkeit Menschen bei sehr elementaren Bedürfnissen zu unterstützen.

Mich hat die Bahnhofsmission in den 1,5 Jahren schon sehr geprägt. Ich habe viele neue Menschen kennengelernt, viele - teilweise schwierige - Geschichten gehört und unzählige Erfahrungen gemacht, die meine Sichtweisen auf jeden Fall beeinflussen. Man wird mit Problemen konfrontiert, mit denen man sich vorher nie auseinandergesetzt hat. Ich kann den Menschen Zeit schenken, die sonst von der Gesellschaft nur wenig positive Rückmeldung und Hilfe erhalten und vom alltäglichen Leben größtenteils ausgeschlossen sind. Das schönste an der Arbeit ist für mich, dass ich Menschen oft mit kleinen Dingen helfen kann und durch meinen Einsatz ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann.

Hi, ich bin Tanja, 48 Jahre, und habe mich lange für ein Ehrenamt interessiert. Dann hörte ich im Radio einen Beitrag über die Bahnhofsmission und war sofort angetan. Am nächsten Tag habe ich einen Hospitationstag vereinbart und bin nun schon fast 1 Jahr ehrenamtlich in der Bahnhofsmission Essen tätig. In meinem Job sitze ich viel am Schreibtisch und freue mich über den Ausgleich, den mir die Arbeit in der BM gibt. Ich mag die Abwechslung und die Beweglichkeit der Bahnhofsmission: Der Bahnhof, das Leben dort und die Menschen, die sich dort treffen, sorgen dafür, dass sich jeder Tag anders gestaltet. Ich gehe immer mit einem guten Gefühl nach dem Dienst nach Hause, da ich weiß, dass ich meine Zeit sinnvoll genutzt habe! 

Privet und Hallo! Mein Name ist Valentina, ich bin 28 Jahre alt, komme aus Russland und engagiere mich seit August 2018 in der Bahnhofsmission Essen. Inzwischen bin ich ausgebildete Sozialarbeiterin und arbeite im Fachbereich Migration und Integration. Da die Bahnhofsmission bis spät am Abend geöffnet hat, finde ich immer noch genügend Zeit für mein Ehrenamt. Der Spaß bei der Arbeit kommt nie zu kurz - ich habe mich von Anfang an total wohlgefühlt! Ich arbeite gerne mit Kindern und konnte schon zwei Mal die Bahnhofsmission bei einem Kinderfest im Hauptbahnhof unterstützen. An zwei Tagen in der Woche, freitags und sonntags, gibt es das Angebot Kids on Tour: wir begleiten Kinder sicher zu den Betreuer*innen im Zug oder holen sie von dort ab. Kids on Tour gehört definitiv zu meinen Lieblingsaufgaben. Ich möchte die Arbeit hier in der BM nicht mehr missen! 

Hallo, ich bin Johannes, Theologe und Seelsorger für das #bistumessen. Ich bin seit 4½ Jahren ehrenamtlicher Mitarbeiter der Bahnhofsmission.

Das Besondere an der Arbeit ist für mich zum einen die Arbeit im und zusammen mit dem Team. Wir sind nicht nur ein tolles Team, das mit- und füreinander arbeitet -es ergeben sich auch sprichwörtlich Gespräche über Gott und die Welt. Ich habe in der #BM Freunde gefunden, die ich nicht mehr missen möchte. Zum anderen ist die Begegnung mit unseren Gästen immer wieder besonders. Sie teilen mit uns ihr Freud und Leid. Bei uns haben sie immer ein offenes Ohr und sie finden etwas, was für sie nicht unbedingt selbstverständlich ist: Begegnung auf Augenhöhe. Das ist mir in meiner Arbeit besonders wichtig. Meine ganz persönliche Motivation kommt aus meinem Glauben. In der Bibel lesen ich "Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan." (Mit 25,40) Diesen Satz aus dem Evangelium - und damit auch mein #Christsein - kann ich in der Bahnhofsmission aktiv und ganz konkret leben.

Mein Highlight in jedem Jahr ist der Adventsbasar, der an jedem 1. Advent im #HauptbahnhofEssen ausgerichtet wird. Dann habe ich als begeisterter Hobbyfotograf auch immer die Möglichkeit, unsere Arbeit bildlich in Szene zu setzen. 

Hey zusammen – ich bin Mira und 25 Jahre alt. Meine BM-Geschichte begann, wie bei vielen, mit einem Praktikum in 2017. Ein Jahr später war ich als studentische Hilfskraft hauptamtlich tätig und bin jetzt nach meinem Abschluss dem Ehrenamt beigetreten. Schon an meinem 1. Praktikumstag war mir klar, dass ich – egal ob ehrenamtlich oder hauptamtlich – in der BM bleiben möchte. Die Atmosphäre im Team, der Zusammenhalt und die Arbeit an sich gibt mir unfassbar viel! Für mich als Sozialarbeiterin ist die Arbeit sehr wertvoll, da wir keine feste Zielgruppe haben und die BesucherInnen mit den unterschiedlichsten Anliegen zu uns kommen. Ich habe daher viel Praxiserfahrung sammeln können, die mir bei meiner späteren Berufswahl sehr geholfen hat. Jetzt arbeite ich im Ambulant Betreuten Wohnen für psychisch kranke Menschen und bin damit sehr glücklich! 

„Guuten Tag, Ich bin Charlotte, Sozialarbeiterin in der stationären Suchthilfe und seit 6 Jahren ehrenamtliche Mitarbeiterin der Bahnhofsmission Essen. Seit der ersten Sekunde hat mich die Arbeit im Bahnhof fasziniert, mitgerissen und geprägt. Ohne Übertreibung kann ich behaupten, dass mich mein Ehrenamt in der BM zu der Sozialarbeiterin gemacht hat, die ich heute bin. Den Sozialraum „Bahnhof“ lernt man wahrscheinlich nirgends so ungeschminkt kennen, wie durch die aufsuchende und beratende Tätigkeit bei der BM. Das ist nicht immer leicht, aber wenn man sich darauf einlässt, erfährt man viel Menschlichkeit, Herzlichkeit und Offenheit an Orten, an denen man es nicht vermutet hätte. Der Bahnhof ist dann nicht länger eine hektische, anonyme Durchgangsstation, sondern ein Ort voller Geschichten. Im Team der BM arbeiten Menschen, die teilweise schon dort gearbeitet haben, als ich noch nicht mal laufen konnte - ich finde, das beschreibt am besten die familiären und freundschaftlichen Beziehungen innerhalb des Teams. Ich bin sehr begeistert und dankbar, ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein.“

Hey - ich heiße Gesa, 38, und habe einen 12-jährigen Sohn. Im Rahmen meines Studiums habe ich als Praktikantin in der Bahnhofsmission begonnen und bin dann, seit 2018, ehrenamtlich geblieben. Warum ich hier so gerne hinkomme? Die Bahnhofsmission ist einfach da - das Anliegen der Menschen spielt erst einmal keine Rolle. Es wird nichts von den Besucher*innen erwartet, jeder ist willkommen. Einer unserer Besucher ist begeisterter „Mau Mau“ Spieler. Wir sitzen oft einfach zusammen und spielen Karten. Genau das macht den Charme der Arbeit aus. Es gibt aber auch immer wieder Menschen mit konkreten Hilfegesuchen. Wir Ehrenamtliche werden gut ausgebildet, um auf die oft komplexen Problematiken bestmöglich reagieren zu können. Ich habe bereits an einer Schulung der Deutschen Depressionshilfe, einem Fachtag zum Thema „Scham“ und einem Erste-Hilfe-Kurs teilgenommen

Hallo, ich bin Kathi, 29, und arbeite seit 7 Jahren in der Bahnhofsmission Essen. Ich habe als Praktikantin im Rahmen des Studiums der Sozialen Arbeit die BM kennen und lieben gelernt. Hauptamtlich arbeite ich als Sozialarbeiterin in einer Behörde. Es sind nun 7 Jahre, in denen ich Menschen in ihrem Alltag begleite - mit allen Höhen und Tiefen. Aber auch mich begleitet das Team der Bahnhofsmission: Die Arbeit lehrt mich, vor allem die kleinen Dinge im Leben zu schätzen, die viel zu oft als selbstverständlich betrachtet werden. Hier habe ich ein anderes Selbstverständnis vom Leben entwickelt und die wirklich wichtigen Dinge erkannt.

P.S. Für alle, die unseren alljährlichen Adventsbasar im November am Essener Hbf kennen: Ich bin eine der Marmeladen-Köch*innen.

Nihao – ich bin Junji, 29, und bin 2015 aus China nach Deutschland gekommen, um Soziale Arbeit zu studieren. Zunächst habe ich mit einem Praktikum in der Bahnhofsmission begonnen und bin seitdem geblieben - ehrenamtlich. Meine Kolleginnen und Kollegen waren immer für mich da, sowohl beruflich als auch privat. Das hat mein Leben bereichert und mir die Tür zu meinem Beruf geöffnet. Heute bin ich als Sozialarbeiter in einem Essener Krankenhaus tätig. In der Bahnhofsmission gibt es immer wieder herausfordernde Situationen, denen ich mich stellen kann. Dadurch habe ich in den vergangen 5 Jahren viele Erfahrungen und Eindrücke gesammelt und konnte mir viel neues Wissen aneignen. Mit dem Team der Bahnhofsmission habe ich nicht nur tolle Kolleg*innen kennengelernt, sondern auch neue Freunde gefunden.

Was mich an der Arbeit besonders reizt? Es geht nicht nur um einmalige materielle Hilfen, wie Getränke und Brötchen, sondern darum, die Menschen wieder zu neuer Handlungsfähigkeit und Selbstbestimmtheit zu bewegen und sie auf ihrem Weg zu begleiten. 

Hallo! Mein Name ist Klaus, 69 Jahre, und ich bin Lehrer im Ruhestand. Es ist mir wichtig, meine Zeit sinnvoll zu gestalten und ich habe mich daher für ein Ehrenamt in der Bahnhofsmission entschieden. Ich bin damit dem guten Beispiel meiner Ehefrau gefolgt, die bereits ein Jahr vor mir in der BM tätig geworden ist. Ich schätze es sehr, dass die Bahnhofsmission eine Anlaufstelle für JEDEN Menschen ist. Ich glaube, an keiner anderen Stelle erhält man so voraussetzungslos Hilfe. Wir meistern die Arbeit hier als Team - als gemeinsame Sache und allen ist daran gelegen, dass es läuft. Diesen Zusammenhalt finde ich großartig!

Hi! Ich bin Chris, 25 Jahre alt, trans und arbeite seit 5 Jahren in der Bahnhofsmission Essen. Ich habe in 2015 mit einem Praktikum begonnen und bin nun ehrenamtlich tätig. Mittlerweile habe ich meinen Bachelor in Sozialer Arbeit und studiere Gender Studies. Für mich ist das Team der Bahnhofsmission wie eine zweite Familie, die mich durch all meine Lebenslagen begleitet hat - ein bunter Haufen Menschen, offen und herzlich! Das Schönste für mich an der Arbeit? Dieses Gefühl, was eintritt , wenn du jemandem erfolgreich helfen konntest. 

Hallo, ich heiße Monika und bin 67 Jahre alt. Als ich mich vor 15 Jahren dazu entschieden habe, mich ehrenamtlich zu engagieren, habe ich nach einer Einrichtung gesucht, die mir eine möglichst große Vielfalt bietet. Unsere Besucher*innen unterscheiden sich im Alter, bei der Herkunft, in ihrer Religion und Geschlecht. Hier lerne ich die verschiedensten Menschen und ihre Geschichten kennen. Unser Team ist genauso bunt gemischt! Ich finde es toll zu erleben, wie in der Bahnhofsmission Jung und Alt zusammenarbeiten. Ehrenamt kennt eben kein Alter. 

„Hi und hola! Ich bin Lea, 32, und engagiere mich seit 2009 in der Bahnhofsmission Essen. Seitdem habe ich mich privat und beruflich entwickelt. Die Bahnhofsmission war dabei immer eine wichtige Konstante. Ich als aktiver Mensch, beim Sport oder auf Weltreise, liebe die Bahnhofsmission gleichzeitig als Bewegung. Obwohl sie durch ihre Kontinuität Sicherheit gibt, bleibt die Bahnhofsmission selbst nie stehen und geht immer auf die aktuellen Bedürfnisse der Zeit ein.“